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Eine Großstadtkatze am Land

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Mittwoch, 11.04.2018, 09:50

Das kleine rosarote Kalb Rosalinde, dem es auf der heimischen Wiese zu langweilig geworden war, machte sich auf den Weg in die weite Welt auf die Suche nach Abenteuern. Sie kam an einem, in der Sonne glitzernden Teich vorbei, indem eine dicke Ente schwamm. Die Ente, sichtlich erstaunt über ein rosa Kalb, denn so jemanden hatte sie noch nie gesehen, schnabelte frech entgegen und meinte, wohin es wohl gehen möge. Das Kälbchen meinte nur, dass es was erleben möchte und deshalb sich einfach auf den Weg gemacht hätte und wohin, das wisse es selber nicht genau. Das dicke Entlein, dem der Teich auch schon etwas zu kleinkrämerisch geworden war, hüpfte aus dem Teich und watschelte hinter dem Kälbchen her. Rosalinde war sichtlich erfreut über ihre Weggenossin, so hatte sie etwas Unterhaltung, denn Mimi so hieß die Ente, war ein sehr gesprächiges Mädchen und schnabelte den ganzen Tag. Rosalinde machte das nichts aus, denn über Enten wusste sie bislang kaum etwas. Während Rosalinde und Mimi so des Weges schlenderten, hörten sie von oben lautes Gezwitscher. Ein rundliches Vögelchen aus der Gattung Blaufeder rief ihnen sichtlich verwundert über das ungewöhnliche Gespann neckisch zu. Es wollte wissen, was denn die beiden Weg Kumpanen hier her verschlagen hätte. Mimi schnabelte fröhlich darauf los und erklärte dem Vögelchen ihr Vorhaben. Rosalinde blieb nichts anderes übrig als freundlich dazu zu nicken. Das Vögelchen, dessen weitester Flug zum Mückenfrühstück auf den nahe gelegenen Teich war, beschloss die beiden zu begleiten. Max so hieß er, war etwas Flug faul und genehmigte sich bisweilen eine kleine Rast auf dem Rücken von Rosalinde. Manchmal setzte sich auch Mimi neben Max auf ihren Rücken, einfach um ihn besser hören zu können, meinte sie. Rosalinde wusste jedoch, dass Mimi etwas eifersüchtig auf Max war, der sie frech so einfach in Beschlag nahm. Auf einer herrlich duftenden Blumenwiese machte Rosalinde mit ihren Wegbegleitern Rast. Mimi und Max suchten nach Würmern und Rosalinde pflückte sich zum Verspeisen die herrlichsten Blumen. Auf einer blauen Glockenblume, sie wollte sie gerade pflücken, saß ein Schmetterling, der heftig mit den Flügeln fuchtelnd Rosalinde auf sich aufmerksam zu machen versuchte. Das Flügelschlagen kitzelte Rosalinde so heftig in der Nase, dass sie unwillkürlich niesen musste. Der kleine Schmetterling wurde vom Luftstoß in die Höhe geschleudert und landete etwas unsanft auf Rosalindes Nase. Schielend blickte Rosalinde auf das bunte Ding, das sich etwas verwirrt vorstellte und meinte, dass sie Elfie heiße und hier wohne und was denn die Drei auf ihrer Wiese zu suchen hätten. Rosalinde erklärte Elfie ihr Vorhaben und meinte, ob sie denn mitkommen möchte, denn auf ihrem Rücken wäre noch ein Plätzchen frei. Elfie, die noch nie in der großen Stadt gewesen war, alleine wäre es für sie zu gefährlich, beschloss, mitzukommen. Bremen heißt die Stadt und dort wollte sie schon immer mal hin, meinte sie. So wanderten die Vier weiter in die große Stadt. Als sie am Stadtplatz angekommen waren, waren sie sichtlich erstaunt, als sie eine in Bronze gegossene Vierergesellschaft, vorfanden. Sie lasen, dass diese die Bremer Stadtmusikanten genannt werden. Das gefiel ihnen sehr gut, denn sie waren ja auch vier. So hüpfte Max auf den Rücken von Mimi, die bereits auf dem Rücken von Rosalinde saß und Elfie flog auf den Rücken von Max. Da Max sich aber nicht gerade auf Mimi setzen konnte, denn sie streckte ihr Schwänzlein gar so stolz in die Höhe, musste er sich leider etwas seitlich festhalten und so setzte sich Elfie auf die Schwanzfedern von Max. Sie sahen eher aus wie der schiefe Turm von Pisa, jedoch furchtlos wie sie waren, balancierten sie ihre Schieflage gut aus. Passanten, die Rosalinde, Mimi, Max und Elfie beobachtet hatten, klatschten erfreut in ihre Hände und einige machten schnell ein Selfie mit den Vieren und den Bremer Stadtmusikanten, neben diesen sie Aufstellung genommen hatten. Sie erregten so viel Aufmerksamkeit, dass der Bürgermeister beschloss, die vier in die Annalen der Stadtchronik von Bremen als weiteres Vierergespann aufzunehmen. Wer es nicht glaubt, kann es jederzeit in einem großen Buch, das beim Bürgermeister von Bremen in der Schreibtischlade wohl verwahrt liegt, unter Vierergespann Nummer zweihunderttausendachthunderteinundneunzig nachlesen.